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Vergangene Jahre

1991 wurde der Verein „Kinderkunst ohne Führungskreuz“ e.V. gegründet, aus dem nun der „Stiftungs- Verein Jorn Jenner Nebis“ e.V. entstanden ist. „Kinderkunst ohne Führungskreuz“ e.V. förderte viele Jahre lang die freie künstlerische Entfaltung von Kindern mit und ohne Behinderungen unterschiedlicher kultureller und sozialer Herkunft.

1998, mit der Übergabe des barrierefreien, kindgerechten Theaters von J.J. Nebis an den Verein, entstand unter Trägerschaft des Vereins ein freies Kinderkunsthaus. Fast 20 Jahre lang war es für Kinder und Erwachsene ein Ort, an dem sie sich kreativ- künstlerisch entfalten konnten. Mit seinen Angeboten war „Kinderkunst ohne Führungskreuz“ e.V. Ideengeber für verschiedene Initiativen in Berlin, z.B. mit „Theater von Kindern für Kinder“, der berlinweit ersten Figuren- Festspielwoche für Kinder (FIGURANIMA), Kooperationen mit Krankenhäusern, Einrichtungen für Kinder mit Behinderungen uvm, welche von anderen Trägern übernommen wurden.

In dem Projekt „Kunst- Puppen weg – einen Faden als lebendige Figur her?“ von J.J. Nebis, entdeckten Kinder ab fünf Jahren ihre Kreativität. Es wurde wiederholt als fachlich hervorragend evaluiert und 2011 in der Kampagne „Kinder-Träume“ der Frauen- Fußball- Nationalmannschaft ausgezeichnet. 

Entwicklung des Stiftung- Vereins

2015 wurde das Kinderkunsthaus aus politisch- gesellschaftlicher Ignoranz abgerissen. Die Zerstörung eines behinderten- und kindgerechten Theaters machte eines deutlich: (barriere-)freie Kunst braucht dringend politisch unabhängige Unterstützer.

Mit dem Abriss des Hauses und der daraus entstandenen Zerrissenheit kam im Verein der Gedanke auf, Menschen mit Behinderungen in ihrer künstlerischen Entwicklung direkt zu unterstützen. Vermittels unserer Bemühungen und sorgfältiger Recherchen willigte J. J. Nebis schließlich ein, seinen Künstlernamen hierfür zur Verfügung zu stellen.

Jorn Jenner Nebis ist ein Berliner Künstler, Gründer und Förderer von „Kinderkunst ohne Führungskreuz“ e.V. und ein vielseitiger sozialer Aktivist.

In Alltag, Kunst und Gesellschaft setzt er sich ein für gegenseitiges Verständnis, Gleichberechtigung, Kreativität und freie Entwicklungsmöglichkeiten des einzelnen. Seine Theaterwerke sind zeitlos moderne Märchen, die von Fragen der menschlichen Existenz handeln.

Gemeinsam wurde entschieden, „Kinderkunst ohne Führungskreuz“ e.V. in „Stiftungs-Verein Jorn Jenner Nebis“ e.V. umzubenennen und die Satzung neu zu formulieren. Der gesellschaftliche Auftrag des Stiftungs- Vereins beruht auf einem Satz von Herrn Nebis: „Ein Mensch mit Behinderung ist durch seine Einschränkung immer kreativ, es wird Zeit, es zu sehen.“ 



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